Hallo Achim,
die Reise, für die du dich interessiert, hab ich (leider) noch nicht unternommen. Ich war aber bereits zweimal in Südamerika und durfte dabei Erfahrungen zur Höhe und zu den Impfungen machen 
2019 hab ich die Reise „Chile - Höhepunkte mit Atacamawüste und Osterinsel“ machen dürfen. Das müsste fast genau die Reise sein, die auch @Maggie dieses Jahr noch vor hat. Da hat man drei Übernachtungen in San Pedro de Atacama auch gut 2500 Metern Höhe. Das war für alle Mitreisenden kein Problem. An einem Tag heißt es allerdings sehr, sehr früh aufstehen und man fährt über nicht die allerbesten Straßen zu den Geysiren von El Tatio auf fast 4500 Metern Höhe. Auch wenn man dort nur ein bisschen rumläuft hat man die Höhe schon gut gemerkt. Wir haben halt etwas langsamer und öfters Pausen gemacht. Richtige Probleme hatte aber keiner bekommen.
Und noch ein paar Jahre weiter in der Vergangenheit war ich mal in Peru mit einem kurzen Abstecher nach Bolivien. Da hatten wir den Vorteil, dass wir langsam nur an Höhe zugelegt hatten. Erst zwei Übernachtungen in Arequipa auf 2300 Metern, dann zwei in Ollantaytambo auf 2800 m, dann zwei in Cuzco auf 3400 m. Da konnte man sich an die Höhe gewöhnen. Dennoch ist es einer Mitreisenden in Cuzco schlecht geworden. Während die Gruppe eine Besichtigung gemacht hat, wurde die Dame im Bus in tiefer gelegene Gebiete gebracht und hat sich dann auch sehr schnell wieder erholt und konnte normal an der restlichen Reise teilnehmen. Nach Cuzco ging es dann Richtung Altiplano und La Paz mit Höhen bis 4000 Metern. Da hatten wir auch 4 Übernachtungen in unterschiedlichen Städten. Ja, man hat die Höhe gemerkt und dementsprechend langsamer gemacht, aber ansonsten ging es der ganzen Gruppe gut.
Wie man die Höhe verträgt hängt so viel ich weiß ein bisschen auch von Faktoren wie dem Alter und der Fitness ab. Ansonsten ist es ein guter Tipp recht langsam die Höhe zu steigern.
Zum Thema Impfungen: Für die Reise nach Peru hab ich mich gegen Geldfieber und Typhus impfen lassen. Ich hab die Impfungen ohne erkennbare Nebenwirkungen gut vertragen. Ob so eine Impfung für deine angedachte Reise jetzt zu empfehlen ist oder nicht kann ich dir aber nicht sagen.
Bei beiden Themen ist es ansonsten vielleicht sinnvoll, sich an den Hausarzt zu wenden. Alternativ kann ich auch eine Ärztin oder Arzt empfehlen, die sich auf Reise- und/oder Impf-Medizin spezialisiert hat. Bei mir gibt es z.B. in der Nähe eine Uniklinik welche eine spezielle Reise- und Impfsprechstunde anbietet. Da redet man dann mit den entsprechenden Spezialisten. Je nach Krankenkasse sind die Kosten für die ärztlichen Leistungen und Impfstoffe allerdings eventuell selber zu tragen.
Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen, obwohl jetzt doch ganz schön viel Text zusammengekommen ist
Ich würde sofort wieder eine Reise nach Südamerika machen (wenn nicht andere Faktoren derzeit etwas dagegen sprechen
), nachdem ich mich auf den beiden genannten Reisen in den Kontinent verliebt hab
. Aber das halt meine persönlichen 2 Cent dazu…
Viele Grüße
Matthias aka Fennec